Selbsthass..

Wenn du dich dabei ertappst, wie deine Gedanken und Gefühle von Selbsthass übernommen werden, dann muss dir bewusst werden, dass du derart fühlend, nicht auf die Welt kamst. Dieses Gefühl kam an einem Punkt deiner Lebensreise auf dich zu, als dir eine Person oder ein schlechtes Ereignis dir gezeigt haben, dass etwas mit dir nicht stimmt. Da diese Urteile, einen  enorm verletzen, hast du diese als deine eigene Wahrheit eingespeichert. Diesen Hass, den du mit dir trägst, ist nicht über dich, den dass sind die Unsicherheiten anderer Personen, die auf dich projiziert werden. Auf die Weise, auf der du gelernt hast, negativ über dich zu denken, kannst du anfangen, dir liebevolle Gedanken und Akzeptanz zu schenken. Du kannst anfangen diese negativen Gedanken herauszufordern, indem du deine neue Lebensenergie ihnen gegenüber stellst. Natürlich, es ist ein holpriger und schwieriger Weg, den von Heut auf Morgen nicht vollenden wirst, aber es ist möglich, ihn erstmal zu wagen. Der Moment fängt dann an, wenn du realisierst, dass du es leid hast diese Schmerzen und den Selbsthass in dir zu fühlen, der eigentlich höchst illusionärst ist. Es fängt an, wenn DU entscheidest, dass du etwas entdecken willst, was dir wahrhaftig zusteht.

Kleine Motivationsrede am ruhigen und melancholischen Sonntagnachmittag 🙂

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Ängste

Angst ist ein natürliches Phänomen, dass uns Menschen in gewisser Maßen einschränkt. Ängste begegnen jedermann tagtäglich, seien diese gegenüber Personen, der Zukunft, dem Tod oder vor sich Selbst. Die unerträglichste Angst allerdings, besteht vor sich Selbst und seinem Leben bzw. der Zukunft. Diese Angst kann man auch als Angststörung bezeichnen, die aufgrund einer Vulnerabilität genetisch veranlagt ist, diese verleitet einen auf bestimmte Reize und Situationen besonders ängstlich zu reagieren. Dazu kommen noch gewisse Komponenten hinzu, die mit Stress oder schlechten Erfahrungen verbunden sind und immer wieder kognitiv aufgegriffen werden, wenn sich ähnliche Situationen ereignen. Eine klassische Form der Angst, wie die Sozialphobie ist sehr weit in unserer Gesellschaft verbreitet, auch ich bin immer noch ein Opfer ihrer. Menschen mit sozialer Angst haben Angst vor Situationen, in denen sie im Mittelpunkt stehen oder die Befürchtung, sich auf eine Weise peinlich zu verhalten. Ich werde mit dieser Angst seit meiner Kindheit begleitet, sie verfolgt mich auf Schritt und Tritt, aber hat sich im Vergleich zu den letzten Jahren enorm verringert. Ich hatte schreckliche Angst mich mit Menschen zu unterhalten, aus Angst, etwas peinliches zu sagen und ihnen einen Grund zu geben mich auszulachen. Meist habe ich  vermieden, mich in der Schule mündlich zu beteiligen, da mich genau diese Angst vor dem verurteilt werden ,verfolgt hat. Natürlich hatte dies zur Folge, dass ich unzufriedene Noten erwirtschaftete, aber meine Angst ergriff Oberhand. Deshalb habe ich sehr oft bzw. so gut wie immer versucht sozialen Situation aus dem Weg zu gehen, um nicht meiner willensstarken Angst zu verfallen. Außerdem wollte ich nicht, dass man mir die Angst durch bemerkbare körperliche Symptomen ansah. Ich habe es so gut wie möglich vermieden, der Wirklichkeit gegenüber zu treten und mir meine eigene Fantasiewelt gebaut, in der mich wohlfühlte. Dadurch wurde ich natürlich Tag zu Tag einsamer, weshalb ich enorme Schwierigkeiten entwickelte, um mich normal mit Menschen zu unterhalten. Ich war ganz allein mit meinen Ängsten, Sorgen und hatte niemals Freunde, nur meine Angst. Diese Angst hat zur Folge, dass man ein sehr geringes Selbstbewusstsein entwickelt und immer unsicher ist, man glaubt nicht mehr an sich selbst und dem positiven und hat ständig die Befürchtung im Leben zu versagen. Man empfindet die Angst als ziemlich belastend, sie schränkt den Alltag ein, führt zu einer Leistungsunfähigkeit, Niedergeschlagenheit, Hoffnungslosigkeit und entwickelt sich irgendwann zu einer starken Depression, die einen nicht mehr los lässt.So habe ich dies all die Jahre meiner Kindheit erlebt,aber schlimmer wurde es jedoch, wenn sich aus dieser Angst, plötzlich eine Panikattacke entwickelte, die mich immer glauben ließ, dass ich dem Tod nah war, weshalb diese in einem sich immer wiederholenden Teufelskreis endete. Umso mehr macht man sich Gedanken , dass diese immer und überall auftreten kann, den das wird sie auch. Diese ständigen Sorgen sind schädlich, man versucht sie zu unterdrücken , was zu Folge hat, dass diese häufiger und stärker auftreten. Heute kann ich sagen, dass ich meine Ängste relativ gut kontrollieren kann, es war kein einfacher Weg, aber es hat sich gelohnt. Ich kann mich normal mit Menschen unterhalten, mich nach Draußen begeben, im Mittelpunkt stehen und vieles mehr, wovor ich früher Angst hatte. Wie ich dies geleistet habe ? Tja, ich habe einen schrecklichen, aber effektiven Weg ausgesucht: Die Reizüberflutung. Die Reizüberflutung ist nichts weiteres, als das man sich angstauslösenden Situation stellt, diese aushält solange die Angst sich verringert. In diesem Prozess habe ich gemerkt, dass die Angst vor etwas zu tun stärker ist, als die eigentliche Angst, die in der entsprechenden Situation entsteht. Je häufiger man sich der Angst stellt, desto geringer wird der Angstpegel, da man merkt, dass die angstauslösende Situation gar nicht so schlimm ist, wie man es sich gedacht hat. Dabei kommt der innere Kritiker ins Spiel, der einen vor dem stellen der Angst weiß macht, dass man sowieso versagen wird oder nicht gut genug ist.

Weiteres zum Inneren Kritiker und Depression wird folgen 😀

Liebe oder Besitz? 

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Hier sitze ich nun ruhig, gelassen und träumend vor mich hin. Die Musik, die im Hintergrund auf Hochtouren läuft, entspannt mich.  Gerade läuft ein interessantes Lied, das mir völlig die Sinne raubt. Ich spüre wie mein Herz schneller wird, wie meine Haut anfängt zu glühen und ich verträumt vor mich hin lächelte. In meinem Kopf sehe ich nur IHN , wunderschön wie eh und je, und mich mit großen freundlichen Augen anschauend. Er schreitet zu mir, nimmt meine Hand, zieht mich zu sich und küsst mich leidenschaftlich. Mein Herzschlag wird schneller und ich merke wie sich ein wohliges Gefühl in meinem Bauch verbreitet. Es ist die Liebe, unsere Liebe, die derart intensiv ist, dass man sich vor ihr verbeugen möchte.  Er nimmt mich in den Arm, schaut mich dabei intensiv mit seinen grün-braunen Augen, leidenschaftlich an. Er lächelt mich an,  betrachtet mein Gesicht , das er anschließend küsst. Obwohl ich nicht weiß was er denkt oder fühlt, merke ich, dass sein verschlossenes Buch der Gefühle, offen vor mir lag. Ich spürte was er fühlte und dachte und auch ohne nur ein Wort zu sagen, geniessen wir unseren Moment.Wir lächelten aneinander an, laßen voneinander die Gedanken ab, küssten uns leidenschaftlich und tanzten langsam zu der magischen Musik. Sogleich zerbrach auch dieser Traum in Stücke und ich musste schmunzeln. Es war kein Traum, auch wenn es sich derartig angefühlt hat. Es war die Realität und Wirklichkeit, das Schicksal und eine selbst erfüllende Prophezeiung, es war in unserer Welt der Erscheinungen. Nach zahlreichen Jahren, habe ich Ihn gefunden. Natürlich hat der Prozess, seine Zeit gebraucht, gefolgt mit vielen Hindernissen, zerbrechenden Herzstücken und Tränen. Aber, jetzt wurde das Urteil ausgesprochen: “ Jeder Mensch, jedes Lebewesen verdient die wahre Liebe.“ Und so kam er, mein Ritter in schwarzer Rüstung, der mich aus einem tiefen Brunnen der Einsamkeit, herauszog und mich rettete. Er hauchte mir Lebensfreude, Wissen, Liebe und Erkenntnisse ein, sodass ich heute in der Lage bin, ein teils glückliches Leben zu führen. Niemand kann einem sagen, wann diese Person auftaucht und das Leben ins Positive ändert. Das wirst du erst wissen, wenn diese Person vor dir steht. Jeder Mensch ist ein liebebedürftiges Wesen, das seinen Geliebten sucht, den ohne sie würden wir in Einsamkeit und nicht in Zweisamkeit, sterben. Das Traurige allerdings heutzutage in unserer Gesellschaft sieht man darin, dass diese nur selbst-fokussiert  ist, sich viel Besitz und Geld aneignen will, aber die Liebe, aus der Sicht lässt. Sie denkt, dass sie durch derartige wertlosen Güter, glücklich werden kann oder sich einbildet, es zu sein. Dies ist leider nicht der Fall, dass merken viele erst, wenn sie völlig am Ende und verzweifelt, da sitzen. Die Gesamtbevölkerung unseres Planeten, wird stets gefühlskalter und egoistischer. Ist das wirklich unsere Welt? Ist das Ende schon nah? Die Menschheit ist zum Scheitern verurteilt, aber dennoch könnte man sie retten, indem man ihr Liebe schenkt, sie das Leben genießen und entspannen lässt.

Weiteres zum Thema heutige Gesellschaft, wird folgen 😀